POESIE

Waldgeflüster

Hörst du die Stille,
die im Tal deiner Seele erklingt?
Siehst du durch deine zarte Brille,
was der Vogel im Walde tut, wenn er singt? 

Siehst du in der Lichtung den Funken,
wie die Sonne durch den Nebel sich windet? 
Bist in Gedanken versunken,
bis die Sonne wieder komplett verschwindet.

Ein ganzer Tag fliegt dahin ohne es zu merken, 
du denkst nach über deine Schwächen und Stärken.
Fühlst dich zu Hause und geborgen, 
völlig ohne Sorgen.

Hörst du das Rauschen der Bäume?
Von dem ich hin und wieder sogar träume. 
Siehst du wie saftig und grün das Moos sich ausbreitet,
warst du auf diese Schönheit der Natur vorbereitet?

Auf die kleinen und grossen Zweige,
die ich dir hier und jetzt gerne zeige.
Auf helle, dunkle und bunte Blätter, 
auf das strahlend schöne Wetter?

Auf Blüten in ihrer ganzen Pracht?
Hast du daran je gedacht,
dass es so etwas schönes gibt?
Ja ich bin in die Natur verliebt. 

Kannst du diese Liebe spüren? 
Du solltest dazu Mutter Erde berühren,
und dich völlig mit ihr verbinden,
dann werden alle deine Sorgen verschwinden.

Vorsicht ein Schmetterling hat sich auf deine Nase gesetzt.
Bevor du deine Reise fort setzt, 
nicht bewegen, inne halten und genießen,
dazu am besten die Augen schließen.

Mit geschlossenen Augen lausche der Melodie.
Hörst du sie? 
Grillen, Vögel, das Wehen des Windes und später die Stille der Nacht.
Und an was hast du in diesen Augenblicken gedacht?

Fühlst du die besonderen Momente?
Konzentrier dich auf deine Talente.
Fühle tief in dich hinein
und du wirst glücklich sein. 

Denn jeder ist Einzigartig wie die Natur!
Ob die Farbe des Wassers in Jade oder Azur.
Das Grün in den Wäldern und auf den Feldern.
Von hell bis dunkel, Oliv bis Limette,
die Natur ist deine Ruhestätte.
Das Gelb der Sonne, 
welch eine Wonne.
Die roten süßen Früchte,
machen einem wahrlich Gelüste. 
Flieder so weit das Auge reicht, 
wo kein Ding dem anderen gleicht. 
Im Herbst das Orange, Ocker und Braun, 
wird dich, wenn du genau hin siehst, einfach umhauen. 
Weiß wie der Schnee, der in der Sonne unendlichen Diamanten gleicht.
Grenzenlose Schönheit, durch keine Menschenhand im Nachbau je so erreicht. 
Ob bunt wie der Regenbogen, schwarz wie die Dunkelheit.
Was am Ende übrig bleibt, 
ist die Erinnerung an jenes, welches wir mit all unseren Sinnen wahrgenommen haben, 
in all unseren Tagen.

 

Die Sonne und der Ozean

Die Sonne strahlt von oben fern
Ja sie hat sich selber gern
Man sieht ihr an
Dass sie sich mag
Denn sie leuchtet jeden Tag

Der Ozean ist auf der Welt 
Er weiss noch nicht so recht 
Was er von der Sonne hält 

Der Ozean ist tief und weit 
Bei ihm macht sich nicht so schnell ein Lächeln breit 
Er ist kühl und auch mal warm
Er braucht aber die Sonne 
Ohne die das nicht gelingen kann

Nur leider ist die Sonne so weit fort
Einfach an einem anderen Ort
 
Der Ozean ist manchmal trüb und manchmal klar
Doch er ist in jedem Fall unberechenbar 
Er verschlingt in seinem Zorn 
Alles um sich herum, ob hinten oder vorn 
Doch was er verschlingt, das braucht er nicht 
Das ist was ihm sein Herze bricht 
Was sich auf seiner Oberfläche tummelt 
Ist was der Mensch hat verbummelt 
Ist alles nicht von der Natur 
Und daher auch von Reue keine Spur 

Der Ozean, er weiss was gut und richtig 
Alles andere ist ihm nicht wichtig 
Und unter seiner rauen Fassade 
Lebt keine Maskerade 
Da herrscht das Wunder aller Arten
Sieht aus noch schöner wie in Edens Garten 
Alle Farben und Formen findet man vor 
Und zu seiner Seele das Tor 

Der Ozean ist tief und gründig 
Man wird, wenn man genau hin sieht aber fündig 
Hier herrscht das wahre Leben 
Und sowas kanns einfach nur einmalig geben
  
Doch ohne die Sonne was wäre er nur
Von Abwechslung keine Spur 
Jeder Tag wäre dann Nacht
Deshalb hat die Sonne sich was ausgedacht 
Ein Drittel vom Tag da scheint sie hell und mächtig
Dann erst wird der Ozean wirklich prächtig 

Das Spiel zwischen Wasser und Licht 
Ergibt eine wunderbare Aussicht 
Und wenn das Wasser sich von oben noch verbindet 
Durch die Sonne jeglicher Schatten verwindet 
Sich eine Regenbogenbrücke baut
Dann vergisst du alles, woran du je geglaubt 

Die Sonne ist dann gar nicht mehr so weit fort
Gar nicht mehr an einem anderen Ort 
Die Verbindung ist so gigantisch 
Da wird die Sonne sogar atlantisch
Und der Ozean wird heiß und strahlt 
Es ist wie vom Schicksal gemalt.

 

Angst

Angst beklemmt uns, hält uns gefangen
Doch egal in welchen Belangen 
Kommt es drauf an, wie wird damit umgegangen..
Angst hält uns von Dingen fern, die wir nicht einschätzen können 
Angst hält uns von Dingen fern, die uns nicht geheuer sind
Angst hält uns von Dingen fern, die uns verletzen könnten 
Angst hält uns von Dingen fern, die wir nicht verstehen 
Angst hält uns manchmal auch von Dingen fern, die uns wichtig sind 
Angst versucht uns zu beschützen,
Aber eigentlich ist Angst kein guter Ratgeber. 

Versuche Angst durch Mut zu ersetzen.
Mut ist stärker wie Angst, hast du sie einmal überwunden. 

Die Welt braucht mutige Menschen wie dich. 

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